Österreichische Banken im
Phishing-Visier
Mit gefälschten E-Mails sollen die Kontoinformationen von Kunden der Erste
Bank und Sparkasse ausspioniert werden. Die Bankengruppe warnt und betont,
unter keinen Umständen persönliche Daten per E-Mail anzufordern.
Bisher war das Passwort-Fischen mit gefälschten E-Mails, kurz "Phishing",
vor allem in Deutschland und den USA ein Problem. Nun läuft auch in Östereich
ein groß angelegter Versuch, Kundendaten auszuforschen.
Derzeit machen in Österreich Phishing-Mails
die Runde, mit denen Kontoinformationen von Kunden der Erste
Bank und Sparkasse ausspioniert werden sollen.
Die Empfänger werden dabei aufgefordert,
auf einer Website ihre persönlichen Kundendaten und Passwörter
zu aktualisieren. In der E-Mail wird sogar angedroht, Konten,
deren Daten bis 26.11. nicht upgedatet werden, zu sperren.
Begründet wird die Aufforderung mit
den Bemühungen des Staates, gegen Geldwäsche vorzugehen.
Keine Datenabfrage per E-Mail
Ein Link in der Mail führt den Nutzer auf die Website nelbanking.com,
wo ein Formular auszufüllen ist. Nelbanking.com ist jedoch mittlerweile
offline.
Erste Bank und Sparkassen weisen auf ihrer
Website darauf hin, dass sie unter gar keinen Umständen
um die Übermittlung persönlicher Daten per E-Mails
ersuchen.
Auf Anfrage von futurezone.ORF.at erklärte
die Bankengruppe, dass bisher kein Schadensfall gemeldet wurde.
Die Banken sehen ihre Kunden aber auf Grund von Sicherheitsmaßnahmen
wie doppelten Verschlüsselungen gut geschützt.
Sollte ein Kunde tatsächlich seine vertraulichen
Zugangsdaten per E-Mail oder Online-Formular bekannt geben,
sei es laut Erste Bank und Sparkasse aber ohne zusätzliche
Codes nicht möglich, Transaktionen freizuschalten.
Auch BAWAG im Visier der Phisher!
Nach der Erste Bank und Sparkasse wird nun
bei Kunden der BAWAG versucht, deren Passwörter auszuspionieren.
Die BAWAG warnt auf ihrer Website vor derzeit kursierenden betrügerischen
E-Mails.
Darin werden die Empfänger in holprigem
Deutsch aufgefordert, bis zum 12.11. eine so genannte "Kontobestätigungsform" mit
Verfügernummer, PIN und einem TAN auszufüllen, ansonsten
würden ihre Konten gesperrt.
Als Grund werden vermeintliche "Missetäter" genannt,
die Tageskonten zum Geldwaschen benützen würden.
Als täuschend echter Absender wird die BAWAG angegeben.
Diese warnt jedoch vor der Eingabe der geforderten
Daten, da der im Mail enthaltene Link in Wirklichkeit auf die
Website www.bowag.com führt. Die Bank selbst weist darauf
hin, dass sie Passwörter und Kundendaten niemals per E-Mail
abfragt.
Erste Bank machte den Anfang!
Erst Anfang der Woche landeten ähnliche E-Mails in den Postfächern,
die auf Kunden der Erste Bank und Sparkassen abzielten. Auch hierbei wurde
als GRund der Kampf gegen Geldwäsche angegeben.
Erste Bank und Sparkasse weisen auf ihrer
Website ebenfalls darauf hin, dass sie unter gar keinen Umständen
um die Übermittlung persönlicher Daten per E-Mails
ersuchen.
In Deutschland belaufen sich die durch Phishing
verursachten Schäden
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Sicherheitshinweis
zu gefälschten
E-Mails
Vorsicht vor Phishing-Mails
Beispiel für eine
gefälschte
eMail:
Betreff: Rechtwiedrigkeiten
mit ihren Raiffeisen Bank Online Konto!
Sehr geehrte Kundin,
Sehr geehrter Kunde,
In unserem Land hat sich eine komplizierte Lage gebildet, die
auf dem online-Banking Gebiet entstanden worden ist. Demzufolge
sind wir gezwungen, die online-Konten von unseren Bankkunden
zu kontrollieren, um die möglichen Eintagskonten festzustellen.
Die sogenannten Eintagskonten werden von den Missetätern
benutzt, um Geld zu waschen. Infolgedessen bitten wir Sie darum,
den Vordruck, mit dem Sie sich auf unserer Web - Seite vertraut
machen können, auszufüllen.
Die Konten, die bis zum 01.04.06 auf unsere
Formblätter nicht eingetragen werden, werden bis zur Ermittlung
ihrer Eröffnung und Benutzung sowohl von den Privatpersonen,
als auch von den Firmenkunden gesperrt.
Wir bitten uns bei Ihnen um Entschuldigung
dafür, daß wir
Ihnen große Schwierigkeiten bereitet haben.
Mit freundlichen Grüßen
Raiffeisen Bankengruppe
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M.B.H, Jacquingasse 47, A-1030 Wien
Beispiel
für eine gefälschte
eMail:

Aktuell sind E-Mails mit gefälschten
Absenderadressen im Umlauf, die sich an Bankkunden wenden.
Die Bankkunden werden dazu
aufgefordert, ihre geheimen Daten wie z. B. Verfügernummer,
PIN, TAN etc. bekannt zu geben.
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INFO BEI "RAIFFEISEN MEINE BANK"
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